Allergiealarm im Kinderzimmer – ‚ÄěRisiken lassen sich vermeiden‚Äú

Juli 6, 2014
MiMa

Wenn Moritz Atemnot bekommt, hilft nur noch das Spray. Der Sechsjährige ist eines von vielen Kindern, die unter allergisch bedingtem Asthma leiden. Allein in Deutschland sind rund 10 Prozent aller Kinder betroffen.

Die Gesundheitsbehörden schätzen, dass insgesamt ein Drittel der Minderjährigen unter Allergien leiden – mit ganz unterschiedlichen Symptomen wie Hautausschlag, Niesen und Kopfschmerz. Auslöser können zum Beispiel chemische Substanzen in Farben sein. Ein Problem mit dem sich Malermeister Mirko Knobloch intensiv auseinandergesetzt hat. „Immer häufiger hört und liest man, dass Kinder allergisch auf die in herkömmlichen Farben enthaltenen Stoffe reagieren. Wir als Handwerker können das nicht einfach ignorieren.“ Wir empfehlen deshalb, in Kinderzimmern grundsätzlich schadstoffreduzierte und allergenfreie Wandfarben und Lacke zu verwenden. „Oft entwickelt sich eine Hypersensibilität erst im Laufe der Zeit. Deshalb ist es wichtig, das Allergie-Risiko von Anfang an zu minimieren.“ Die speziellen Wandfarben gibt es zwar meist nicht im Baumarkt und sind etwas teurer als die gewöhnlichen Produkte, dafür enthalten sie jedoch keine Allergie auslösenden Lösemittel, Weichmacher oder Konservierungsstoffe. Allergikerfarben sind qualitativ genauso hochwertig wie gute konventionelle Produkte: „Die lassen sich auch für anspruchsvolle Gestaltungen ohne weiteres einsetzen.“ Für die Eltern von betroffenen Kindern bieten wir gern eine unverbindliche Beratung an.